Putzplan zum Ausdrucken
Aufgaben in der linken Spalte, Wochentage oder Namen als Kopfzeile — das Raster kommt als PDF im Hochformat A4, bereit zum Abhaken per Hand.
Aufgaben so groß wählen, dass sie in eine Zelle passen
Ein Putzplan funktioniert am besten mit konkreten, einzeln abschließbaren Aufgaben statt mit einer allgemeinen Bezeichnung wie „Putzen". „Küche wischen" lässt sich in fünf Minuten als erledigt markieren, „Putzen" nicht — die Aufgabe bleibt unscharf, und niemand weiß, wann sie als abgeschlossen gilt. Sieben bis zehn einzelne Aufgaben decken die meisten Haushalte ab, ohne die Liste unübersichtlich zu machen.
Bei den Spalten gibt es zwei sinnvolle Varianten: Wochentage, wenn eine Aufgabe an einem festen Tag erledigt wird, oder Namen der Mitbewohner beziehungsweise Familienmitglieder, wenn Aufgaben rotieren sollen. Bei einer WG mit rotierenden Zuständigkeiten hat sich bewährt, die Namen als Spalten zu verwenden und die Zuteilung wöchentlich im Uhrzeigersinn zu verschieben — jede Person übernimmt dann über mehrere Wochen hinweg jede Aufgabe einmal, statt dauerhaft dieselbe Aufgabe zugewiesen zu bekommen.
Aufgaben mit unterschiedlicher Häufigkeit gehören auf denselben Plan, solange die Spalten das abbilden können: „Wäsche waschen" muss nicht jeden Tag passieren, eine leere Zelle an den übrigen Tagen zeigt einfach, dass an diesem Tag keine Zuständigkeit besteht. Wichtiger als eine perfekte Aufteilung ist, dass der Plan an einem festen, für alle sichtbaren Ort hängt — an der Kühlschranktür oder im Flur — und nach dem Erledigen tatsächlich abgehakt wird, nicht nur beim Aufstellen einmalig ausgefüllt.
Für die Aufteilung gemeinsamer Kosten in einer WG passt dasHaushaltsbuch für Wohngemeinschaften, für die übrige Wochenplanung der Wochenplaner.