Wochenplaner: Familie
Ein Wochenraster für den Familienalltag, an der Kühlschranktür oder Pinnwand aufgehängt, für alle im Haushalt gleichermaßen lesbar.
Ein Familien-Wochenplaner unterscheidet sich von einem persönlichen Terminkalender dadurch, dass mehrere Personen gleichzeitig hineinschauen und mitschreiben. Ein digitaler Kalender löst das über geteilte Zugänge, ein ausgedruckter Plan an der Kühlschranktür löst es dadurch, dass er ohne Anmeldung für jedes Familienmitglied sichtbar ist, auch für Kinder, die noch kein eigenes Gerät nutzen.
Die sechs Zeilen dieser Vorlage folgen dem tatsächlichen Ablauf eines Familientages, nicht abstrakten Kategorien. Die Zeile „Bring- und Abholzeiten” bündelt, wer wann wohin fährt oder abgeholt wird — bei zwei oder drei Kindern mit unterschiedlichen Einrichtungen ist das der Punkt, an dem die meisten Terminkonflikte entstehen, und eine eigene Zeile macht Überschneidungen auf einen Blick sichtbar, bevor sie zum Problem werden.
„Nachmittagsbetreuung” und „Hausaufgaben” stehen bewusst getrennt, weil beide unterschiedliche Zuständigkeiten haben können: die Betreuung übernimmt oft eine dritte Person oder Einrichtung, die Hausaufgabenzeit liegt meist in der Verantwortung eines Elternteils. Wer beides in einer Zeile zusammenfasst, verliert die Übersicht darüber, wer an einem bestimmten Nachmittag tatsächlich Zeit mit dem Kind verbringt.
Die letzte Zeile, „Gemeinsame Zeit”, trägt keine feste Uhrzeit und wird bewusst als letzte Zeile geführt, damit sie beim Ausfüllen nicht vergessen wird. In Familien mit engem Terminplan verschwindet gemeinsame Zeit sonst leicht zwischen Terminen, weil dafür kein fester Platz reserviert ist.
Für die praktische Nutzung hat sich ein fester Ausfülltermin bewährt: Sonntagabend, mit Blick auf die bereits bekannten Termine der Schule, der Kita und der Vereine der kommenden Woche. Änderungen während der Woche werden direkt mit Bleistift oder wischfestem Stift ergänzt, damit der Plan nicht nach zwei Tagen veraltet ist. Ein A4-Blatt im Querformat bietet genug Platz für kurze Stichworte in jeder der 42 Zellen (sechs Zeilen mal sieben Tage), ohne dass die Schrift zu klein wird.
Wer den Plan für mehrere Kinder einzeln führen möchte, druckt ihn mehrfach mit unterschiedlichen Zeilenbeschriftungen — die Felder oben auf dieser Seite lassen sich vor dem Erstellen frei anpassen, sodass zum Beispiel der Name des Kindes in der Kopfzeile steht.